Wie sie sich bilden und wie man sie beeinflusst
Neue Erkenntnisse aus der Neurophysiologie und den Neurowissenschaften haben unser Verständnis vom Verhalten der Hunde in den vergangenen Jahren wesentlich verändert. Dennoch finden aktuelle Forschungsergebnisse in der Praxis – sowohl in der Verhaltenstherapie als auch im alltäglichen Hundetraining – noch immer zu wenig Beachtung. Heute ist weitgehend anerkannt, dass Emotionen einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten von Hunden haben. Trotzdem werden emotionale Verhaltensweisen häufig als überwiegend genetisch festgelegt betrachtet – beinahe wie ein unveränderlicher genetischer Fingerabdruck.Emotionen sind nicht einfach starre, unveränderliche Reaktionen. Das Gehirn spielt bei ihrer Entstehung, Ausprägung und Verarbeitung eine zentrale Rolle.
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